GeoTHERM 2026
Wie in den Vorjahren war das Landesforschungszentrum Geothermie (LFZG) auch 2026 mit einem gemeinsamen Messestand mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM) und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) auf der Messe Offenburg vertreten. Mit 8.688 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern und internationaler Beteiligung konnte die Messe Offenburg den steigenden Trend der letzten Jahre weiter fortsetzen. Dementsprechend war der Andrang am LFZG-Stand wieder besonders rege. Neben den technischen Fachgesprächen war insbesondere die Entwicklungstrends der oberflächennahen und tiefen Geothermie beliebte Gesprächsthemen. Allerdings bereiten die deutlich gestiegenen Bohr- und Ausbaukosten für Geothermieprojekte der Branche große Sorgen. Daher wird die Entwicklung innovativer und kostengünstiger Lösungen die Forschung und Entwicklung der nächsten Jahre bestimmen. Mit Blick auf die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte bot das LFZG den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Geo-Olympiade 2025 in Jining, China, die Gelegenheit, ihre Erfolge mit mehreren Medallien zu präsentieren. Das vorausgegangene Training am Institut für Angewandte Geowissenschaften des KIT (KIT-AGW) hat damit eindrucksvoll bestätig, dass eine gezielte Förderung von Schülern und angehenden Studenten die Begeisterung für die Geowissenschaften anfachen kann. Am LFZG-Messestand besonders gefragt waren Präsentationen neuer geothermischer Gewinnungsverfahren und die Information von Kommunen und Investoren zum geologischen Untergrund und den geothermischen Potenzialen ausgewählter Standorte. Auch im nächsten Jahr plant das LFZG das Format beizubehalten. Auf Anfrage kann das LFZG lokale Potenziale skizzieren und damit künftige Geothermieprojekte unterstützen.
Ernst Kiefer


