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Woher kommt die Erdwärme?
Der Begriff Geothermie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Wärme aus der Erde“. Gemeint ist damit die unter der Erdoberfläche gespeicherte thermische Energie, im engeren Sinne jedoch der zugängliche/technisch nutzbare Teil. Dafür ist es wichtig, die Entstehung der Erdwärme und z.B. den Verlauf der Temperatur mit der Tiefe zu kennen.

Wie groß ist das Potential der Erdwärme?
Das Wärmepotenzial der Erde ist für menschliche Maßstäbe unerschöpflich. Geothermie kann diese erneuerbare, saubere Wärme bereitstellen und schont damit Klima und Umwelt. Zudem kann über Geothermiekraftwerke an den entsprechend geeigneten Standorten Grundlaststrom bereitgestellt werden (im Unterschied zu z.B. eneuerbarer Energie aus Windkraft).


Was muss bei der Nutzung geothermischer Ressourcen beachtet werden?
Erkundungsmethoden, Bohrtechnologien, Kraftwerkstechnik und technisches Know-How sind vorhanden. Es muss jedoch auf geothermische Fragestellungen angepasst werden und manche Bereiche bedürfen spezifischer Entwicklungen/Methoden, v.a. im Hinblick auf in Thermalwässern enthaltenen Inhaltsstoffe oder Spannungen und Porendrucke im Untergrund.


Wie und wozu können wir die Erdwärme nutzen?
Man unterscheidet zwischen der oberflächennahen Geothermie zum Heizen und Kühlen von Gebäuden und der tiefen Geothermie zur kombinierten Strom- und Wärmeproduktion, wobei das jeweilige Potential vom Standort abhängt. Die im Untergrund als Wärme gespeicherte Energie wird in der Regel durch Wasser als Trägermedium gefördert.

Oberflächennahe Geothermie – Heizen, Kühlen, Sparen

Shallow Geothermal Energy – Heating, Cooling, Saving Money

Was ist ein Erdbeben und wie ensteht wes?

Buchzeichen

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Handlungsleitfaden Tiefe Geothermie

Im Fokus des Handlungsleitfadens steht in erster Linie die Wärmegewinnung durch Tiefe Geothermie, weniger die Stromerzeugung. Das Ziel des Leitfadens ist, die Handlungsabläufe für die umweltgerechte Nutzung der geothermischen Ressourcen mit den heute zur Verfügung stehenden Technologien in möglichst allgemein verständlicher Form darzulegen und eine Orientierung für die dafür notwendige Forschung und Entwicklung zu geben. Dabei soll der Leitfaden den gesamten Verfahrensablauf wiedergeben, d.h. von der Planung bis hin zur Fertigstellung und Betrieb der geothermischen Anlage. Der Leitfaden soll ein Schritt-für-Schritt-Vorgehen aufzeigen und ebenso die Notwendigkeiten darlegen, die zu einem Abbruch oder einer Änderung des Projektes, bzw. zu einem Umdenken im Projektablauf führen können. Insbesondere soll er die landesspezifischen Aspekte im gesamten Prozess und die Maßnahmen der Qualitätssicherung in jedem Schritt des Vorgehens berücksichtigen.
>>> PDF-Download „Handlungsleitfaden Tiefe Geothermie“ <<<

Roll-ups

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Weiterführende Fachplattformen zur Geothermie

Bundesverband Geothermie
Der Bundesverband Geothermie e.V. mit seinen Mitgliedern aus Industrie und Wissenschaft bietet Informationen über die Vorteile und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten geothermischer Energie. Die Plattform bietet einen guten Einstieg in das Fachgebiet und versorgt die Branche mit Neuigkeiten.
https://www.geothermie.de

Geothermische Informationssystem für Deutschland (GeotIS)
Mit dem Geothermischen Informationssystem (GeotIS) betreibt das Leibniz-Institut für Geophysik ein frei zugängliches im Internet verfügbares Auskunftssystem über geothermische Potenziale sowie über tiefe geothermische Anlagen in Deutschland, die sich in Betrieb oder im Bau befinden.
https://www.geotis.de

GeORG-Kartenviewer
Geopotenziale des tieferen Untergrundes im Oberrheingraben.
http://www.geopotenziale.org

Informationssystems Oberflächennahe Geothermie für Baden-Württemberg (ISONG)
ISONG liefert Informationen zur Planung von Erdwärmesonden und Erdwärmekollektoren.
http://isong.lgrb-bw.de/